Die ungerahmte Leinwand an grauem Felsen: ein petrolfarbener griechischer Portikus neben einem magentafarbenen Kopfsteinhaus, davor Kisten, eine Waschmaschine und Müll.
Das ganze Bild: links ein antiker Portikus mit Blick aufs Meer, rechts ein magentafarbenes Haus mit grünen Fensterläden, dazwischen ein Haufen Hausrat.
Nahaufnahme einer zerdrückten Getränkedose in Rot, Gelb und Hellblau, die einen blauen Schatten wirft.
Nahaufnahme einer zerbrochenen Holzpalette und eines Terrakottatopfs auf petrolgrünem Boden.
Nahaufnahme des ionischen Kapitells in blassem Petrol, daneben hängt eine grüne Plastiktüte an der aufgebrochenen Mauer.
Nahaufnahme einer weißen Waschmaschine vor der magentafarbenen Kopfsteinwand, ihr blaues Kabel schlingt sich über die Farbe.
Nahaufnahme der Tempelstufen in Blau und Rosa, von rechts treten die Pflanze und die Waschmaschine ins Bild.
Nahaufnahme der Nahtstelle beider Welten: ein gelbes Ziegeldach und petrolfarbenes Gesims treffen auf magentafarbenes Kopfsteinpflaster und einen grünen Fensterladen.
Nahaufnahme der grünen Tür im gelben Rahmen, von links zieht sich das hellblaue Kabel heran.
Das gerahmte Bild hängt im Wohnzimmer über einem blauen Samtsofa, links Blumen, darunter ein bunter Teppich.

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Über dieses Stück

Zuerst die Säulen: kanneliert, monumental, direkt aus der klassischen Welt. Dann kommt der Rest des Bildes an — eine alte Waschmaschine, an ihrem Fuß abgeladen, Hausrat verstreut dort, wo einst Opfergaben gestanden haben mögen. „Vergangenheit und Gegenwart“ ist auf dieser einen Kollision gebaut und spielt sie mit ernster Miene durch: die Architektur mit Respekt gemalt, der Müll mit derselben Sorgfalt — und der Kommentar bleibt ganz dem Betrachter überlassen.

Es ist ein Gemälde darüber, wie kulturelles Erbe tatsächlich lebt — nicht hinter Museumsglas, sondern Tür an Tür mit unseren Haushaltsgeräten. Im Interieur verhält es sich wie eine scharfe Karikatur auf einer Zeitungsseite: in einem Moment gelesen, und doch nutzt es sich nur langsam ab. Gäste verstehen den Witz sofort; die Details entfalten sich über Monate.

Die Arbeit ist Acryl auf Leinwand, 90 × 70 cm — ein mittleres Format, das sich in Wohnzimmer, Arbeitszimmer oder Flur behauptet, ohne die ganze Wand zu beanspruchen. Satte Farben und harte Konturen sind das, was Acryl am besten kann, und diese Komposition stützt sich auf beides.

Wie jedes Gemälde im Katalog ist dies ein Einzelstück: gemalt und signiert von Ksenia Derr, ohne Drucke oder Kopien. Die Leinwand wird nicht aufgespannt verkauft und reist gerollt in einer Röhre; sie auf Keilrahmenleisten zu ziehen ist Routinearbeit für jeden Rahmenbetrieb, und ob danach noch ein Rahmen dazukommt, ist Geschmackssache.

Ein Käufer wird es bekommen. Es ist auf Lager und geht wenige Tage nach Bestätigung der Bestellung auf die Reise, versandkostenfrei und mit Sendungsverfolgung. Schreiben Sie über das Bestellformular, um es zu reservieren — und wenn das Motiv in einer anderen Größe reizt, lässt sich eine Auftragsvariante besprechen.

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